Rechtlich ist das Tagesgeldkonto zumeist ein Sparkonto
mit täglicher Kündigungsfrist. Für den Zahlungsverkehr
ist es nicht konzipiert; dafür benötigt man weiterhin
das Girokonto. In der Niedrigzinsphase
gibt es je nach Anlagesumme 2,5 bis 4,0 Prozent Zinsen im Jahr,
in der Hochzinsphase 4,5 bis 6,0 Prozent. Allerdings ist der Zins
nicht länger als einen Tag garantiert - Veränderungen
am Geldmarkt können unverzüglich zu höherem oder
niedrigerem Zins führen. Sie können das Tagesgeldkonto
vor allem als verzinste Drehscheibe für eigentliche Anlagen
wie Fonds und Aktien nutzen.
Meist ist ein Mindestanlagebetrag ab 500 Euro, häufig
aber erst ab 1500 Euro fällig. Man kommt jederzeit an sein
Geld heran und kann das Konto bei Bedarf auch wieder gebührenfrei
auflösen. Die Verfügungsmöglichkeit ist nicht
wie beim Sparbuch
eingeschränkt, sondern Sie können bei Bedarf alles sofort
abheben, ohne dafür Strafzinsen zahlen zu müssen.
Oft reicht schon ein Telefonanruf oder eine Onlineorder, um das
Geld vom Giro- auf das Tagesgeldkonto zu überweisen
und umgekehrt.
Ein- und Auszahlungen sind kostenlos, die Kontoführung
ist gebührenfrei. Vor der Kontoeröffnung sollten Sie unbedingt
die Zinsen bei verschiedenen Banken vergleichen. Günstig sind
vor allem kleine Geldhäuser. Doch auch die Großbanken
haben mit der Gründung von Direktbank-Töchtern sowie Internet-Portalen
attraktive Angebote.
Das Tagesgeldkonto kann schriftlich beantragt werden;
für die praktischen Transaktionen genügen Telefon, Fax
oder Computernetze. Zugriff aufs Konto besteht zumeist werktags
zwischen 8 und 19 Uhr und damit länger als zu den herkömmlichen
Öffnungszeiten der Filialen. Einige arbeiten auch schon rund
um die Uhr. Wer Geld längerfristig anlegen will, sollte aber
besser festverzinsliche Wertpapiere wählen.
Das Tagesgeldkonto der 1822direkt können wir insbesondere aufgrund stabiler Zinssätze uneingeschränkt empfehlen.

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