Wer bei seiner betrieblichen Altersvorsorge komplett auf
die Riester-Förderung zurückgreift, der verbraucht
diese damit.
Es ist also zu entscheiden ob man die Riester-Förderung
privat nutzen will, oder sich für die betriebliche Variante
entscheidet. Gegenüber der privaten Vorsorge ist die betriebliche
Altersvorsorge teurer, denn allein schon der Kostenanteil welcher
der Anbieter vom Beitrag abzieht, ist im Einzelvertrag normalweise
höher als bei einer betrieblichen Gruppenlösung.
Wenn die Belegschaft einer Firma klein ist, kann das Unternehmen
in den seltensten Fällen einen ansehnlichen Rabatt auszuhandeln.
Wer einen privaten Riester-Vertrag hat und Arbeitnehmer ist,
der bleibt auch bei einem Jobwechsel mobil, was mit einem betrieblichen
Riester-Vertrag nicht sicher ist. Zudem ist ein privater Riester-Vertrag
nach der aktuellen Gesetzeslage bei einer Anzahlung von den erdrückenden
Sozialabgaben befreit. Demgegenüber müssen bei
einem betrieblichen Riester-Vertrag auf die Riester-Rente
Beiträge zur Kranken-, und Pflegeversicherung gezahlt werden.
|