Mit der Riester-Rente kommt jeder Sparer in den Genuss staatlicher
Zuschüsse oder Steuervorteile und dies zusätzlich zur
Rendite eines bestehenden Rentenvertrags.
Durch diese staatliche Förderung können aus Produkten,
die eine eher geringe Rendite haben, profitable Geldanlage
werden. Trotz ihres schlechten Images in der Öffentlichkeit
gehört die Riester Rente derzeit zu den attraktiven
und sicheren Anlageformen. Der schlechte Ruf der Riester Rente ist
nicht berechtigt! Wer von der Riester-Förderung profitieren
darf, der sollte auf jeden Fall einen Altersvorsorgevertrag abschließen
und das am besten sofort.
Je kürzer die Vertragslaufzeit ist, also der Riester-Sparer
dem Rentenbeginn nahe kommt, desto höher fällt
die Rendite vom Staat aus. So kann ein 50-järhriger Alleinstehender,
der jetzt einen Riester-Vertrag abschließt und 50.000 Euro
brutto pro Jahr verdient, auf seinen Eigenanteil eine Rendite von
mindestens 6,9 % erreichen. Dies jedoch nur, wenn der Vertrag bis
zu seinem 65.Lebensjahr, also über 15 Jahre läuft. Selbst
wenn die Aktienmärkte Verluste machen sollten, bleibt die Rendite
von 6,9 % erhalten, weil die Einzahlungen seines Riester-Aktienfondssparplans
sicher sind. Auch in der betrieblichen Altersvorsorge kann die Riester-Förderung
genutzt werden. Doch die Förderung ist nicht besser als im
Privatvertrag, und wer individuell spart, ist letztlich flexibler.
Zudem haben Arbeitnehmer die Möglichkeit in der betrieblichen
Altersvorsorge auch direkt einen Teil ihres Brutto-Einkommens steuerfrei
in Altersvorsorgebeiträge zu investieren, wie zum Beispiel
für eine Pensionskasse.
Sollte man es sich finanziell leisten können, ist es empfehlenswert
die staatliche Riester-Förderung zu nutzen und zusätzlich
eine betriebliche Altersvorsorge abzuschließen. Wer beide
Möglichkeiten nutzt, der ist im Rentenalter finanziell gut
abgesichert!
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