Die BfA (Bundesanstalt für Arbeit) verschickt an die Rentenversicherten
nach wie vor Hochrechnungen zur zukünftigen Rente.
Das Problem dabei ist:
Die Rentenberechnungen sind unrealistisch und wiegen
den unkritischen Rentenzahler ggf. in eine gefährliche
Scheinsicherheit.
Auf Nachfrage von Oppositionskreisen (FDP) an die Bundesregierung
geht hervor, dass die BfA nach wie vor Rentenberechnungen
verschickt, die u.a. die aktuell beschlossenen Rentenkürzungen
nicht berücksichtigen. Pro Werktag werden ca. 170.000
Schreiben versandt, die Kosten eines Briefes bewegen sich
bei ca. 0,64 Cent (Porto und Druck). Das entspricht täglichen
Kosten für den Versand von 108.800 EURO. Insgesamt wurden
bereits ca. 19 Millionen Schreiben versandt, weitere ca. 19
Millionen Schreiben mit Rentenberechnungen werden folgen.
Einmal abgesehen von der Tatsache, dass die versandten Renteninfos
faktisch falsch und für die Rentenzahler irreführend
sind, kosten diese Briefe mit falschen Renteninfos auch noch
eine Unmenge an Geld, dass hierfür aus den sowieso leeren
Rentenkassen entnommen wird.
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