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Massive Kritik an Rentenkürzungen


Der rot-grünen Bundesregierung weht nach Vorlage Ihrer Sparpläne, die im November vom Bundestag verabschiedet werden sollen, nun ein rauher Wind entgegen. Der Bund der Steuerzahler verlangt nach Sparmaßnahmen auch bei Abgeordneten, der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor einer neuen Altersarmut.

Es ist wohl in Anbetracht leerer Staatstöpfe unausweichlich, das auch in puncto Rente Sparmaßnahmen folgen müssen. Jedoch treffen die Form, sowie auch die Begleitumstände der Renten-Sparmaßnehmen von vielen Seiten auf grosse Kritik.

Der Bund der Steuerzahler kritisierte die Überversorgung von Ministern und Abgeordneten. So erwerben Minister und Abgeordnete nach einer kurzen Verweildauer im Amt bzw. Parlament Grund-Rentenansprüche, die ein normaler Arbeitgeber z.B. erst nach 45 Jahren harter Arbeit erreicht. Zudem betreffen Regelungen zur Einschränkung des vorzeitigen Altersruhestandes zwar die gesamte Bevölkerung, jedoch nicht die Abgeordneten. Denn diese können nach 18 Jahren Parlamentszugehörigkeit schon mit 55 Jahren in Rente gehen. Wie sich dieser Umstand entwickeln wird, steht noch nicht fest. Jedoch ist klar, dass sich die Volksvertreter der Parteien, im Bewusstsein dieser fürstlichen Altersabsicherung, nicht ausreichend mit den Problemen der Wähler identifizieren können. Allgemein wird angeregt, die Minister und Abgeordneten besser ggf. leistungsbezogen zu bezahlen und diese selbst für ihre Altersabsicherung aufkommen zu lassen. Wir informieren Sie über Neuerungen.

Die Warnung des Sozialverbandes Deutschland hingegen hat einen Hintergrund, der jeden von uns direkt betrifft. Vielen Bundesbürgern ist einfach nicht bewusst, dass mit den neuen Rentenplanungen und -Beschlüssen auch eine Weiche in die Zukunft gelegt wird. Und diese ist klar gezeichnet und wurde von uns in Artikeln ja auch bereits schon intensiv beleuchtet. Wer sich in Zukunft auf die staatliche Rente verlässt, der wird in Zukunft verlassen sein. Denn die staatliche Rente wird bei dem Grossteil der Bevölkerung in Zukunft (wir sprechen hier von einem Fokus von ca. 10-20 Jahren) lediglich noch zur Deckung der nötigsten Kosten ausreichen und knapp über dem Sozialbedürftigem-Satz liegen.

Wer jetzt nicht intensiv privat für die Rente vorsorgt, der wird zwangsläufig in der Altersarmut landen.

 



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