Die Rentenkassen werden immer leerer, wieder und wieder gibt
es neue Sparvorschläge der Bundesregierung. Die Verunsicherung
unter den Bundesbürgern steigt. In Anlehnung an die Thesen
des Bonner Chefs des Instituts für Gesellschaft und Forschung,
Prof. Meinhard Miegel, zeigen wir Ihnen auf, was Sie als zukünftigen
Rentenempfänger erwartet.
Deutlich längere Arbeitszeiten
Im Schnitt geht der Bundesbürger heute mit 60 Jahren
in Rente.
Nur noch ca. 7% aller 64-jährigen sind überhaupt
noch beschäftigt.
Bis 2020 muss der Renteneintritt im Durchschnitt um drei Jahre
verschoben werden.
Deutliches und ständiges sinken des Renten-Niveaus
Die heutige durchschnittliche Rente beträgt ca. 59% vom
letzten Nettoeinkommen. Zum Jahre 2035 ist ein Sinken dieses
Wertes auf 52% zu erwarten.
Die Rentenbeiträge werden ständig weiter steigen
Von einem Brutto-Lohnbetrag von 2.200 EURO mtl. gehen derzeit
nicht, rein rechnerisch, 19,5% sondern effektiv 28% oder 616
EURO an die Rentenversicherung. Diese Summe ergibt sich aus
dem Teil, der Steuern, die an die Rentenkasse fliessen, einschließlich
des Rentenbeitrages. Bis 2035 ist ein Anstieg dieses Satzes
auf 40% zu erwarten. Dies wären nach heutigem Stand 880
EURO.
Wer früher in Rente geht wird bestraft
Wer vor dem 65. Lebensjahr in Rente geht, der ist ohne private
Altersvorsorge schlecht gestellt. Denn wer z.B. mit 60
Jahren in den Ruhestand eintritt, erhält heute ca. 782
EURO anstatt ca. 1.072 EURO, wenn er mit dem 65. Lebensjahr
in Rente gehen würde.
Sie bekommen weniger heraus als Sie 'Rente' eingezahlt
haben
Alle nach 1950 gebohrenen trifft es besonders hart. Ohne private
Zusatzversorgung erhält bspw. ein heute 23. jähriger
nur lediglich 0,80 Cent für jeden eingezahlten EURO ausgezahlt.
Altersarmut aufgrund zu geringer Rente droht vielen
Es ist absehbar, dass sehr viele Rentner unter das Sozialhilfeniveau
fallen werden. Und das bedeutet neben den schlimmen Lebens-Umständen
und der sozialen Erniedrigung zudem auch noch den Nachweis
beim Amt um die Bedürftigkeit (Berechtigung auf den Anspruch).
Private Vorsorge ist heutzutage absolut notwendig
Nur wer heute bereits für das Alter vorsorgt, z.B. in
Form von rendite- und anlagestarken Fonds, der kann sich etwas
beruhigter dem Renten-Abschnitt nähern.
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