Bei thesaurierenden Fonds werden die jährlichen Erträge, wie Dividenden,
Zinsen oder Veräußerungsgewinne, nicht ausgeschüttet, sondern automatisch wieder
im Fondsvermögen angelegt.
Fonds bieten Einstieg mit Kleinstbeträgen. Für die Fondsanlage
bedarf es keines großen Anfangskapitals. Bei vielen Fonds
beträgt die Mindestanlagesumme nur 50 Euro. Das Direktengagement
mit festverzinslichen Wertpapieren bietet eine solche Möglichkeit
kaum, da oft Summen von einigenn tausend Euro nötig sind, um
vernünftige Kurse oder Spesen zu bekommen.
Die meisten Fondsgesellschaften bieten Sparpläne an,
bei denen der Anleger für einen monatlichen Betrag Anteile
an einem bestimmten Fonds kauft. Einer der größten Vorteile
eines Fonds ist es, dass er das Risiko weit streut. Mit einem kleinen
Anlagebetrag kauft der Anleger bereits ein Stück vom Kuchen,
zum Beispiel vom deutschen Rentenmarkt. Bei international
anlegenden Rentenfonds wird die Risikostreuung
festverzinslicher Wertpapiere nochmals vergrößert.
Wird in mehrere Währungen gleichzeitig investiert, ist das
Risiko, eine falsche Wahl zu treffen, relativ gering. Die unterschiedliche
Zinsentwicklungen in den Anlagewährungen sorgen dafür,
dass sich die Kursschwankungen teilweise ausgleichen. Auch
hier zeigt sich der Vorteil eines Fonds: Mit Kleinstbeträgen
von wenigen hundert Euro wäre für den privaten Anleger
eine solche Risikostreuung auf verschiedene Märkte nicht
zu machen. Außerdem bieten Fonds ständige Verfügbarkeit.
Investmentanteile können börsentäglich bei jeder
Bank oder Sparkasse gekauft und wieder verkauft werden. Die Preise
der gängigsten Investmentfonds können außerdem
in jeder größeren Tageszeitung verfolgt werden, so dass
der Anleger ständig auf dem Laufenden bleibt.
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