Anders als ihren auf den Euro-Raum fixierten Pendants steht
internationalen Rentenfonds grundsätzlich die ganze Welt
offen.
Der Vorteil:
In vielen Ländern zahlen die Emittenten festverzinslicher
Wertpapiere mitunter deutlich höhere Zinsen als hier
zu Lande. Zu den traditionellen Hochzinsländern
außerhalb der Europäischen Währungsunion gehören
zum Beispiel Australien oder Südafrika. Was die Kursrisiken
dieser Auslandsanleihen angeht, gelten die gleichen Spielregeln
wie am deutschen Rentenmarkt. Hinzu kommt allerdings ein beträchtliches
Währungsrisiko - selbst in Phasen sinkender Zinsen
können deshalb Verluste entstehen.
Aus diesem Grund macht es für einen privaten Anleger
schon Sinn, die Auswahl der jeweils aussichtsreichsten Papiere
einem Fonds zu überlassen. Ein weiteres Argument,
das für die Fondsidee spricht: die oft sehr hohen
Spesen, die bei kleineren Anlagesummen im Ausland
fällig werden. Ähnlich wie bei den internationalen
Aktienfonds fallen die langfristigen Ergebnisse der Grenzgänger
allerdings höchst unterschiedlich aus. Auch hier gilt
deshalb: Vertrauen Sie Ihr Geld nur einem Manager an, der
in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er sein Geschäft
versteht.
|