Wer zwar Bargeld zur Verfügung hat, jedoch noch nicht weiß,
in welchen Wertpapieren er investieren will, sollte die entsprechenden
Beträge keineswegs auf dem Girokonto
oder gar zu Hause im Tresor lagern, sondern das Geld bei einer Bank
für eine bestimmte Frist "parken", um dort die sogenannten
Festgeldzinsen zu kassieren. Auch beim Anlegen von Festgeld
sind erhebliche Zinsunterschiede festzustellen, so daß es
sich empfiehlt, auf jeden Fall verschiedene Angebote einzuholen.
Hier sollte der Anleger auch den Weg zu einer relativ kleinen Bank
nicht scheuen, denn auch kleine Banken gehören dem Einlagensicherungsfonds
an. Im Einlagensicherungsfonds sind die Banken versichert. Aus dem
Einlagensicherungsfonds werden die Gläubiger, also die Bankkunden,
befriedigt, sollte das entsprechende Bankunternehmen zahlungsunfähig
werden.
Die Anlagedauer bei Festgeld reicht von 30 Tagen bis zu
einem halben Jahr. In dieser Zeit kann der Anleger über das
Kapital nicht verfügen, er erhält dafür Festgeldzinsen,
die zwischen 2,55 % und 3,45 % liegen.
Wer Festgeld investieren möchte, benötigt einen
Mindestbetrag von 5.000 Euro. Eine ähnlich schlechte Rendite
erzielt das Sparbuch, da hier lediglich um die 2,5 % Zinsen
bezahlt werden. Zwar haben in Deutschland
Millionen von Bürgern Gelder auf Sparkonten eingezahlt, eine
rentable Verzinsung erfolgt jedoch dabei nicht. Rentabel wird eine
Verzinsung erst bei mindestens 5 %.
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