Bei einem durchschnittlichem Rentenniveau von 467 Euro (663 Euro im Osten) ist eine zusätzliche Altersvorsorge für Frauen besonders wichtig.
Da die Gehälter von Frauen auch heutzutage meist noch niedriger
als die Gehälter von Männern sind, bekommen Frauen im
Schnitt auch weniger Rente. Daher ist bei
Frauen eine zusätzliche private Altersvorsorge
besonders wichtig! Die Erwerbsbiographien von Frauen sind oft kurz,
zeigen Auszeiten und Familienphasen. Im Vergleich zu Männern
haben Frauen große Versorgungslücken zu schliessen.
Das Karriereportal Monster ermittelte Gehaltsunterschiede von bis
zu 25% zwischen Frauen und Männern. Da Frauen im Schnitt vier
Jahre älter als Männer werden, haben sie somit auch eine
längere Rentenzeit. Versicherer sprechen hierbei vom "Langlebigkeitsrisiko".
Frauen verlassen sich bei der Altersvorsorge sehr oft auf
ihren Partner, oder den Staat. Obwohl sich die meisten Frauen über
ihre Versorgungslücke im klaren sind, sorgen lediglich ca.
30% zusätzlich fürs Alter vor.
Die aus einer Ehegemeinschaft hervorgehende Witwe erhält
noch eine Witwenrente. Hinterbliebene Partnerinnen aus einer
eheähnlichen Gemeinschaft haben jedoch keinen Anspruch auf
Witwenrente, und müssen daher selbst vorsorgen. Scheitert eine
Ehe, was heutzutage bei fast jeder zweiten der Fall ist, so ist
die Versorgungslücke der Frau, obwohl sie von den Rentenanwartschaften
ihres Ex-Ehemanns profitiert, besonders gravierend. Familien sollten
in jedem Fall für die Partnerin eine eigenständige private
Altersvorsorge abschliessen, damit diese später nicht sprichwörtlich
im Regen steht!
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