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	<title>Altersvorsorge-Blog</title>
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	<description>Alter schützt vor Rente nicht</description>
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		<title>Rente mit 67 spaltet die Parteien</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 04:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange wurde darüber diskutiert. Jetzt ist der Zug Richtung Rente mit 67 in voller Fahrt. Die schrittweise Anhebung des Eintrittsalters in den Ruhestand hat am 1. Januar begonnen und wird 2029 das von der Politik markierte Ziel erreicht haben. Dann können Beschäftigte erst mit 67 in Rente, wenn sie keine Abschläge in Kauf nehmen wollen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange wurde darüber diskutiert. Jetzt ist der Zug Richtung Rente mit 67 in voller Fahrt. Die schrittweise Anhebung des Eintrittsalters in den Ruhestand hat am 1. Januar begonnen und wird 2029 das von der Politik markierte Ziel erreicht haben. Dann können Beschäftigte erst mit 67 in Rente, wenn sie keine Abschläge in Kauf nehmen wollen. Ob die geplante Route ohne größere Unterbrechungen oder Änderungen des Fahrplans eingehalten wird, scheint noch ungewiss. Wie schon im vergangenen Jahr wird immer wieder gegen die Rente mit 67 aufbegehrt und mit Anträgen im Parlament gedroht.</p>
<p>Besondere Brisanz erhält das Thema, weil nicht einmal innerhalb der Parteien Einigkeit darüber herrscht, ob die Rente mit 67 der richtige Weg ist oder nicht. Bei den Christdemokraten hat zum Beispiel Horst Seehofer, seines Zeichens Chef der CSU, für Verwirrung gesorgt. Am Wochenende erklärte er, dass die Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer spürbar verbessert werden müssten. Anderenfalls handele es sich bei der längeren Lebensarbeitszeit um eine faktische Rentenkürzung, die er nicht unterstütze.</p>
<p>Damit lief Horst Seehofer bei der Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles, offene Türen ein. Über die Rheinische Post forderte sie den CSU-Chef auf, sich für eine Aussetzung der Rente mit 67 auszusprechen. Sie werde einen entsprechenden Antrag einbringen. Nahles fordert, dass die Lebensarbeitszeit erst dann angehoben werden darf, wenn 50 Prozent der 60- bis 64-Jährigen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Davon ist man aktuell noch weit entfernt. Von den 64-Jährigen arbeiten derzeit nur knapp zehn Prozent, in der gesamten Altersgruppe knapp 25 Prozent.</p>
<p>Kaum, dass Andrea Nahles ihre Position dargelegt hatte, kam auch schon Kritik aus den eigenen Reihen. Peer Steinbrück monierte: „Die Antwort auf den mathematischen Druck der Demografie kann nicht die ersatzlose Suspendierung der Rente mit 67 sein.“ Auch bei den Grünen stößt die Idee, die Beschäftigungsquote als Maß der Dinge zu nehmen, auf Widerstand. Arbeitsmarktexpertin Brigitte Pothmer hält diese Idee für grundfalsch, weil sie die Planungssicherheit zerstöre. Horst Seehofer hält derweil an seinem Standpunkt fest: „Ich möchte nicht nur, dass wir ein erfolgreiches Land sind, sondern dass wir auch ein menschliches Land sind.“</p>
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		<title>ascent AG &#8211; Fondsspezialist</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 14:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ascent AG ist als Fondsspezialist (offene Investmentfonds) und Marktführer seit nun fast 20 Jahren im Markt der Altersvorsorge tätig. Dabei werden die selbständigen Handelsvertreter des Unternehmens von einem kompetenten und professionellen Team des Service Bereiches der Hauptverwaltung der ascent AG unterstützt. Im Investment Research der ascent AG arbeiten Experten, die allesamt TÜV-Süd zertifizierte Fondsspezialisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.ascent.de/">ascent AG</a> ist als Fondsspezialist (offene Investmentfonds) und Marktführer seit nun fast 20 Jahren im Markt der <a href="http://www.ascent.de/produkte-und-loesungen/staatlich-gefoerdert.html">Altersvorsorge</a> tätig. Dabei werden die selbständigen Handelsvertreter des Unternehmens von einem kompetenten und professionellen Team des Service Bereiches der Hauptverwaltung der ascent AG unterstützt. Im Investment Research der ascent AG arbeiten Experten, die allesamt TÜV-Süd zertifizierte Fondsspezialisten sind. Leiter des Investment Research der ascent AG ist der diplomierte Kaufmann Thomas Höfer, Absolvent der Universität Bayreuth in den Bereichen Organisation und Management und Banken und Finanzen. Dabei studierte er auch an der University of Leeds, hier mit Schwerpunkt auf Aktienbewertungen in Abhängigkeit der Dividendenpolitik. Vor dem Studium war Herr Höfer in einem Aufklärungsstab der NATO tätig, wo er die Grundzüge eingehender Analysen erlernte. Heute kann er so die Prozesse des Fondsauswahl bei der ascent AG besonders gut leiten. </p>
<p>Bei der Auswahl von geeigneten Fonds für Investoren wird in eine quantitative und eine qualitative Analyse unterschieden. In dem quantitativen Teil werden alle Daten wie Volatilität, Performance, Volumen und Verhalten in bestimmten Marktphasen sowie innerhalb der entsprechenden Peergroup im Zeitablauf genau und detailreich untersucht. Das Universum der rund 14.000 in Deutschland erhältlichen Fonds wird so bereits nur auf die besten Fonds reduziert, die rein mit Zahlen überzeugen können. Doch dann folgt die Krönung. In der qualitativen Analyse werden nun die Kapitalanlagegesellschaften und die Fondsmanager mit einem umfangreichen Fragenkatalog konfrontiert. Erst nach Vorlag des Kataloges und dem Studium der Antworten wird in einem Experten Gremium über die Aufnahme des Fonds auf die sogenannte Watchlist entschieden. Einer der Experten, der Senior Analyst der ascent AG, ist ein versierten Charttechniker und gelernter Sparkassen-Fachwirt. Unterstützt wird dieser von einem IHK-geprüften Finanzassistenten, dem Junior Analysten, und einem Diplom-Geologen, der auch wertvolle Kenntnisse in den Bereichen Energie, Rohstoffe und Edelmetalle besitzt. Zusätzlich zu dieser Watchlist erhalten die Berater des Marktführers im Bereich der unabhängigen Fondsvermittlung den Zugriff auf eine hochprofessionelle Analyse Software, dem Morningstar Fondsanalyst. Dabei werden viele Daten auch von der ascent AG aufbereitet und an den weltweit größten Anbieter von Fondsinformationen übermittelt.</p>
<p>Morningstar übernimmt diese Daten, wie z.B. das ascent Ranking und die ascent Kommentare, und spielt diese in die Software ein. Die Vermittler der ascent AG haben so eine umfangreichen Datenbank, mit der die besten Fonds verglichen werden können, inklusive der wertvollen Informationen des Investment Research der ascent AG. Aber auch in der Etablierung von Standards in der deutschen Beratungskultur ist die ascent AG tätig. Der Leiter des Investment Research der ascent AG, Dipl.-Kfm. Thomas Höfer, ist Vorsitzender des Prüfungsausschusses für die Zusatzqualifikation Allfinanz für Auszubildende im Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen. Das Investment Research der ascent AG kann somit hervorragend zu einer hohen Beratungsqualität der Vermittler der ascent AG beitragen. Die ascent AG ist als Spezialist für <a href="http://www.ascent.de/produkte-und-loesungen/investment/investmentfonds.html">Investmentfonds</a> gut positioniert, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. </p>
<p>Kontaktdaten: <a href="https://www.xing.com/companies/ascentag">Ascent &#8211; Xing</a><br />
News: <a href="https://twitter.com/ascent_AG">Ascent &#8211; Twitter</a></p>
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		<title>Kritik an der Zuschussrente</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 04:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bläst derzeit ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht. Ihre Pläne zur Zuschussrente, die im Rahmen des Regierungsdialoges Rente als Konzept gegen Altersarmut entwickelt wurde, betrachten die Deutsche Rentenversicherung und auch der Deutsche Gewerkschaftsbund eher skeptisch. Der Zuschuss sei weder gerecht noch würden die erreicht, die später auf Hilfen vom Staat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bläst derzeit ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht. Ihre Pläne zur Zuschussrente, die im Rahmen des Regierungsdialoges Rente als Konzept gegen Altersarmut entwickelt wurde, betrachten die Deutsche Rentenversicherung und auch der Deutsche Gewerkschaftsbund eher skeptisch. Der Zuschuss sei weder gerecht noch würden die erreicht, die später auf Hilfen vom Staat angewiesen sind.</p>
<p>Die Idee der Zuschussrente: Sie soll eine Mindestrente von 850 Euro gewährleisten, wird aber nur bewilligt, wenn einige Voraussetzungen erfüllt wurden. Die Person muss 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung gewesen sein, davon 35 Jahre Beiträge gezahlt und darüber hinaus auch 35 Jahre privat mit einer Riester-Rente oder einer Betriebsrente vorgesorgt haben. Zusätzlich wird kontrolliert, ob im Alter weitere Einnahmen erzielt werden und wie es um die Rente der Partnerin oder des Partners bestellt ist. Annelie Buntenbach, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes ist, spricht von einem „großen bürokratischen Problem“.</p>
<p>Viel schlimmer ist aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden der Rentenversicherung, Alexander Gunkel – er vertritt die Arbeitgeber –, dass „Lebensleistung nicht so behandelt [werde], wie das sonst üblich ist“. Sprich: Eine längere Beitragszahlung führt nicht zu einer höheren Rente. Dazu nannte er ein simples Beispiel. Eine Frau, die das gesamte Arbeitsleben etwa 60 Prozent des Durchschnittseinkommens erzielt, ihr Kind bis zum zehnten Lebensjahr erzogen und eine Riester-Rente abgeschlossen hat, erhält 590 Euro Rente, 100 Euro aus der Riester-Police und einen Zuschuss von 160 Euro. Würde die Frau ihr Kind nur bis zum sechsten Lebensjahr erziehen, hätte sie eine Rente von 700 Euro und damit nur einen Anspruch auf 50 Euro Zuschussrente. Unter dem Strich bliebe, obwohl sie länger gearbeitet hat, nicht ein Cent mehr im Portemonnaie.</p>
<p>Ein weiteres Problem: Das System übergeht die Personen, für die das Risiko der Altersarmut als besonders groß angesehen wird. Das sind unter anderem Solo-Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, aber auch Menschen mit Unterbrechungen ihres Erwerbslebens. Hinzu komme, mahnt Annelie Buntenbach, dass Geringverdiener sich das Riestern oft nicht leisten könnten. Sie befürchtet: „Der Kreis, der später die Zuschussrente bekommt, wird sehr klein sein.“  </p>
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		<title>Die Psyche treibt immer mehr Menschen in den vorzeitigen Ruhestand</title>
		<link>http://www.altersvorsorge-rentenfonds.de/blog/548/die-psyche-treibt-immer-mehr-menschen-in-den-vorzeitigen-ruhestand/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 04:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
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		<description><![CDATA[Psychische Erkrankungen sorgen in der Bundesrepublik immer öfter dafür, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzeitig in den Ruhestand gehen. Die Daten der Deutschen Rentenversicherung, die der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegen, sprechen diesbezüglich Bände. Im vergangenen Jahr waren 71.000 Männer und Frauen betroffen. Sie mussten ihren Job aufgrund seelischer Störungen noch vor dem 65. Lebensjahr an den Nagel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Psychische Erkrankungen sorgen in der Bundesrepublik immer öfter dafür, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzeitig in den Ruhestand gehen. Die Daten der Deutschen Rentenversicherung, die der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegen, sprechen diesbezüglich Bände. Im vergangenen Jahr waren 71.000 Männer und Frauen betroffen. Sie mussten ihren Job aufgrund seelischer Störungen noch vor dem 65. Lebensjahr an den Nagel hängen. Zum Vergleich: 2009 waren es „nur“ 64.500 Personen, die wegen einer Erkrankung der Psyche – zum Beispiel Depressionen oder Angststörungen – eine Erwerbsminderungsrente beantragt hatten.</p>
<p>In den vergangenen zehn Jahren sind psychische Krankheiten damit zur Hauptursache dafür geworden, dass unfreiwillig vorzeitig Rente bezogen wird. Von den 181.000 Fällen verminderter Erwerbsfähigkeit, die 2010 verbucht wurden, beruhten immerhin 39,3 Prozent auf Problemen der Seele. Erst dann kommen Schäden an Skelett und Muskeln sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Aus Sicht der Deutschen Rentenversicherung besonders erschreckend ist die Tatsache, dass der Fall der Fälle inzwischen immer früher eintritt.</p>
<p>Erwerbs- und berufsunfähige Neurentner waren 1980 im Schnitt 56 Jahre alt. Aktuell liegt der Durchschnittswert knapp über 50 Jahre, wobei Betroffene mit psychischen Krankheiten mit 48,3 Jahren deutlich jünger sind. Hinzu kommt, dass die Anträge auf eine Erwerbsminderungsrente in 43 Prozent der Fälle abgelehnt werden mussten, weil die Voraussetzungen nicht erfüllt waren. </p>
<p>Umso wichtiger wird es, gerade für junge Menschen, rechtzeitig privat Vorsorge zu betreiben. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt schon seit Jahren als eine der wichtigsten Policen, wird aber nach wie vor nur von wenigen abgeschlossen. Experten raten, den Vertrag direkt zu Beginn des Berufslebens unter Dach und Fach zu bringen, weil der Beitrag in jungen Jahren noch relativ niedrig ist und die Leistungen bei den meisten Tarifen problemlos angepasst werden können. Liegen erst einmal Erkrankungen vor, wird es umso schwerer, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten.</p>
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		<title>Interesse an Riester-Rente lässt nach</title>
		<link>http://www.altersvorsorge-rentenfonds.de/blog/545/interesse-an-riester-rente-lasst-nach/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 04:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu kompliziert, zu bürokratisch: Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) fordert angesichts der stagnierenden Abschlusszahlen und des nachlassenden Interesses gerade junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Überarbeitung der Riester-Rente. „Die Riester-Rente muss einfacher und verständlicher werden. Das gilt sowohl für Neuabschlüsse als auch während der Vertragslaufzeit“, mahnt DSGV-Präsident Heinrich Haasis. Förderung und Abwicklung der Verträge seien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu kompliziert, zu bürokratisch: Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) fordert angesichts der stagnierenden Abschlusszahlen und des nachlassenden Interesses gerade junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Überarbeitung der Riester-Rente.</p>
<p>„Die Riester-Rente muss einfacher und verständlicher werden. Das gilt sowohl für Neuabschlüsse als auch während der Vertragslaufzeit“, mahnt DSGV-Präsident Heinrich Haasis. Förderung und Abwicklung der Verträge seien sowohl für Sparer als auch die Anbieter zu bürokratisch und oftmals nicht nachvollziehbar. Darüber hinaus wäre es wünschenswert und sinnvoll, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern in den Kreis der Förderberechtigten einbezogen würden. Gleichwohl sieht der Deutsche Sparkassen- und Giroverband auch positive Entwicklungen, zum Beispiel die Möglichkeit, Eigenbeträge nachzuzahlen, und den Sockelbetrag von 60 Euro.</p>
<p>Die Forderungen des DSGV basieren auf einer Studie, die eher unerfreuliche Fakten zutage förderte. Die Riester-Rente, bislang Zugpferd bei der privaten Altersvorsorge, stagniert. „Der Anteil aller Riester-Berechtigten, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, liegt mit 45 Prozent exakt auf dem Niveau des Vorjahrs“, heißt es in der Pressemitteilung des DSGV. Die eigentliche Zielgruppe der staatlich geförderten privaten Vorsorge, Geringerverdiener, kommt lediglich auf eine Quote von 36 Prozent. Einfachere Richtlinien könnten hier für neue Impulse sorgen, meint der Sparkassen und Giroverband. Das gilt auch für jüngere Kunden. Aktuell sind nur 33 Prozent der unter 30-Jährigen bereit, eine Riester-Rente abzuschließen. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 58 Prozent.</p>
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		<title>Viele Renten liegen unterhalb des Sozialhilfe-Niveaus</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 03:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anfrage der Fraktion „Die Linke“ zum Thema Altersarmut, deren Ergebnisse n-tv gestern veröffentlichte, wirft dunkle Schatten auf die aktuelle Rentensituation. Demnach liegt jede fünfte gesetzliche Rente unter dem Existenzminimum. Betrachtet man ausschließlich die Ruhestandsbezüge von Frauen, kommt nur jede dritte Rentnerin auf einen Betrag oberhalb des Grenzwertes. Damit hat sich die Zahl der Rentner, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anfrage der Fraktion „Die Linke“ zum Thema Altersarmut, deren Ergebnisse n-tv gestern veröffentlichte, wirft dunkle Schatten auf die aktuelle Rentensituation. Demnach liegt jede fünfte gesetzliche Rente unter dem Existenzminimum. Betrachtet man ausschließlich die Ruhestandsbezüge von Frauen, kommt nur jede dritte Rentnerin auf einen Betrag oberhalb des Grenzwertes. Damit hat sich die Zahl der Rentner, deren Bezüge unter dem Sozialhilfe-Niveau liegen, von 1994 bis 2009 verdreifacht. Bei den Rentnerinnen ist der Wert weitgehend auf dem gleichen, hohen Niveau geblieben.</p>
<p>Für die Linke Grund genug, die Forderung nach einer Mindestrente zu wiederholen. Klaus Ernst, Chef der Partei, erklärte gegenüber dem Nachrichtensender: „Die Renten sind im Sinkflug. Immer mehr Rentnern droht der Gang zum Sozialamt.“ Er befürchtet, dass auf die Bundesrepublik über kurz oder lang eine Welle der Altersarmut zurollt. Um das zu vermeiden, müsse eine verbindliche Grenze gegen Altersarmut gesetzt werden. Ziel, so Klaus Ernst: „Niemand darf im Alter weniger als 850 Euro haben.“ Dazu müssten unter anderem die Rentenkürzungen aus den vergangenen Jahren wieder rückgängig gemacht werden.</p>
<p>Bei den Zahlen, die vom Arbeitsministerium zur Verfügung gestellt wurden, muss allerdings beachtet werden, dass sie ausschließlich die gesetzliche Rente umfassen. Private Vorsorgemaßnahmen wie Rentenversicherungen und andere Einnahmequelle seien nicht berücksichtigt worden. Laut Ministerium liege das Nettogesamteinkommen von Rentnerhaushalten deutlich über der reinen Rentenzahlung. Die Linke sieht dennoch Handlungsbedarf und steht mit ihrer Forderung nicht alleine auf weiter Flur.</p>
<p>Unterstützung kommt von ungewohnter Seite. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wertet die sinkende gesetzliche Rente als relevanten Faktor für Altersarmut, zumal sie das wichtigste Standbein für die Alterssicherung darstelle. „Wenn diese Säule immer weiter verliert, steigt das Risiko der Altersarmut“, sagte Markus Grabka vom DIW gegenüber n-tv. Für einen umfassenden Schutz gegen Armut im Rentenalter müsse das System umgestellt werden. Die Bundesregierung kennt das Problem und hat im September den „Rentendialog“ begonnen, um Lösungen zu finden. Eine Option ist die Zusatzrente, die aus Sicht des DIW jedoch keine echte Lösung darstellt.</p>
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		<title>Rentner nehmen Abschläge in Kauf</title>
		<link>http://www.altersvorsorge-rentenfonds.de/blog/540/rentner-nehmen-abschlage-in-kauf/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 03:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Rentnerinnen und Rentner nehmen Abschläge in Kauf, weil sie eher in den Ruhestand gehen, als offiziell vorgesehen. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf die Rentenzugangsstatistik der Deutschen Rentenversicherung. Von den insgesamt 856.000 Neu-Rentnern im Jahr 2010 verzichten demnach 496.000 auf einen Teil der Bezüge. Das entspricht einer Quote von 58 Prozent. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Rentnerinnen und Rentner nehmen Abschläge in Kauf, weil sie eher in den Ruhestand gehen, als offiziell vorgesehen. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf die Rentenzugangsstatistik der Deutschen Rentenversicherung. Von den insgesamt 856.000 Neu-Rentnern im Jahr 2010 verzichten demnach 496.000 auf einen Teil der Bezüge. Das entspricht einer Quote von 58 Prozent. Vor zehn Jahren lag der Anteil der Neurentner, bei denen Abzüge vorgenommen wurden, noch bei 11,7 Prozent.</p>
<p>Die Gründe, weshalb Menschen nicht bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter warten, sind vielfältiger Natur: Angefangen bei dem Wunsch, einen längeren arbeitsfreien Lebensabend genießen zu können, über die Option, gemeinsam mit der Partnerin oder dem Partner in Rente zu gehen, bis hin zu den mangelnden Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Rentenversicherung und Bundessozialministerium sehen den Auslöser für die aktuelle Entwicklung vor allem in der Verschiebung der Altersgrenze nach oben. Tatsächlich gehen die Bundesbürger sogar immer später in Rente. 2010 betrug das Durchschnittsalter 63,5 Jahren. Im Jahr 2000 waren es 62,3 Jahre. </p>
<p>Gemindert wird die Rente im Schnitt um 100 Euro monatlich. Das entspreche rund 36,8 Abschlagsmonaten, so die Deutsche Rentenversicherung. Für jeden Monat, den man eher in Rente geht, wird ein Abschlag in Höhe von 0,3 Prozent vorgenommen. Arbeitet man hingegen über die Regelaltersgrenze hinaus, gibt es einen Zuschlag von 0,5 Prozent pro Monat. Bei der Erwerbsminderungsrente ist der Abschlag auf 10,8 Prozentpunkte begrenzt – ausgehend von 0,3 Prozent je Monat.</p>
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		<title>Stiftung Warentest vergleicht private Rentenversicherungen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 04:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der Optionen, für das Alter vorzusorgen, ist die private Rentenversicherung. Sie wird im Vergleich zur Riester-Rente nicht gefördert, sondern lebt ausschließlich vom Garantiezins und den Überschüssen, die das Versicherungsunternehmen erwirtschaftet. Allzu vollmundigen Versprechen der Assekuranzen sollten Verbraucher dabei keinen Glauben schenken. Die Stiftung Warentest hat sich die Produkte näher angesehen und fand dabei hauptsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der Optionen, für das Alter vorzusorgen, ist die private Rentenversicherung. Sie wird im Vergleich zur Riester-Rente nicht gefördert, sondern lebt ausschließlich vom Garantiezins und den Überschüssen, die das Versicherungsunternehmen erwirtschaftet. Allzu vollmundigen Versprechen der Assekuranzen sollten Verbraucher dabei keinen Glauben schenken. Die Stiftung Warentest hat sich die Produkte näher angesehen und fand dabei hauptsächlich Policen, die in einzelnen Kategorien hervorstechen, aber nicht auf ganzer Linie überzeugen.</p>
<p>Grundsätzlich raten die Experten der Stiftung Warentest, wenn, dann jetzt eine private Rentenversicherung abzuschließen. Wer sich bereits mit dem Thema befasst hat und mit dem Gedanken spielt, privat mit einer Rentenpolice vorzusorgen, sollte noch in diesem Jahr Nägel mit Köpfen machen. Aktuell steht ein Garantiezins von 2,25 Prozent zu Buche. Ab 2012 sackt der Wert auf 1,75 Prozent. Das müsse nicht zwangsläufig zu einer schlechteren Rente führen. Allerdings: Der Zins ist im Gegensatz zur Überschussbeteiligung garantiert und damit sicher. </p>
<p>Bevor der Kugelschreiber gezückt wird, gilt es allerdings, die Angebote zu vergleichen. Der wichtigste Punkt bei einem solchen Versicherungsvergleich ist die garantierte Rente. Je niedriger sie ausfällt, desto höher sind die Kosten für den Vertrag und desto unrentabler ist die Police. Die Berechnungen der Stiftung Warentest zeigen, dass die Garantierenten teils deutlich auseinanderliegen. Musterkundin und Musterkunde sind jeweils 37 Jahre alt und zahlen 30 Jahre lang jeden Monat 100 Euro in die private Rentenversicherung ein. Die Frau darf mit einer Rente von 165 bis 188 Euro rechnen. Der Mann erhält 178 bis 204 Euro. Wird die Rente 25 Jahre lang bezogen, läge der Unterschied bei bis zu 7.800 Euro.</p>
<p>Die Garantierente floss ebenso wie der mögliche Überschuss – sprich der Anlageerfolg der Assekuranz – zu jeweils 40 Prozent in die Bewertung ein. Die Nase vorne hat, zumindest bei der Überschussbeteiligung, die Europa. Die rote Laterne ging an die Generali. Insgesamt wurden 72 Angebote von 36 Unternehmen näher unter die Lupe genommen. Wie wichtig die private Rentenversicherung für die Altersvorsorge ist, zeigt die Zahl der Policen. Aktuell gibt es rund 19 Millionen Verträge in der Bundesrepublik.</p>
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		<title>Riester-Rente: durchwachsene Bilanz</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 07:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum zehnten Geburtstag der Riester-Rente überreichte das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) keine Torte mit Kerzen, sondern eine Bilanz, die es in sich hat. Die Ergebnisse der auf den Zahlen von 2007 basierenden Untersuchung belegen, dass die staatlich geförderte private Altersvorsorge die hochgesteckten Erwartungen bislang nicht erfüllen konnte. Mehr noch: Die Zuschüsse und Steuervorteile sorgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum zehnten Geburtstag der Riester-Rente überreichte das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) keine Torte mit Kerzen, sondern eine Bilanz, die es in sich hat. Die Ergebnisse der auf den Zahlen von 2007 basierenden Untersuchung belegen, dass die staatlich geförderte private Altersvorsorge die hochgesteckten Erwartungen bislang nicht erfüllen konnte. Mehr noch: Die Zuschüsse und Steuervorteile sorgen für eine Mitnahme-Mentalität bei Besserverdienenden, wohingegen Niedrig- und Normalverdiener die Riester-Rente noch nicht konsequent nutzen. Die Zeitung „Die Welt“ spricht angesichts der Studie von einer „teuren Fehlkalkulation“. </p>
<p>Bislang riestern vor allem Familien mit Kindern unter 16 Jahren. Ihr Anteil liegt bei knapp 30 Prozent. Damit kann das nach Walter Riester benannte Rentenmodell zumindest einen Erfolg für sich verbuchen. „Das Ziel der Familienförderung wird erreicht“, sagt Studienautor Rainer Braun. Bei den Alleinerziehenden haben 20 Prozent einen Riester-Vertrag abgeschlossen, Singles und kinderlose Paare verzichten hingegen weitgehend auf die staatlich geförderte Privatrente. Sie kommen auf eine Quote von lediglich 15 Prozent. Erfreulich aus Sicht des DIA ist, dass sich zunehmend jüngere Menschen für die Riester-Rente entscheiden. Von den 18- bis 29-Jährigen nutzen 26 Prozent die Zulagen. Im Bundesdurchschnitt hat nur jeder fünfte Förderberechtigte einen Vertrag unterschrieben.</p>
<p>Anlass, sich um eine Riester-Rente zu kümmern, sind aus Sicht des DIA vor allem Schlüsselereignisse. Dazu zählen der erste Arbeitsvertrag, die Hochzeit, der gemeinsame Haushalt mit einem Partner oder die Geburt eines Kindes. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede, wenn nach Schulbildung differenziert wird. Verbraucher mit Hauptschulabschluss sorgen eher selten mit einer Riester-Rente vor (16 Prozent). Das Deutsche Institut für Altersvorsorge schließt daraus, dass der Bildungsstand mitverantwortlich dafür ist, wenn nicht mit einer Riester-Rente vorgesorgt wird. Hinzu kommen Sprachbarrieren. Fazit: Unwissenheit und auch Angst würden viele Menschen davon abhalten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Experten raten daher, mehr Geld in die Information zu investieren, statt hohe Zulagen zu zahlen.</p>
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		<title>Zuschuss-Rente gegen Altersarmut</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 03:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antwort der Bundesregierung auf drohende Altersarmut lautet Zuschuss-Rente. Sie soll gewährleisten, dass nach einem arbeitsreichen Leben unter dem Strich mindestens 850 Euro Rente stehen, damit ein höheres Ruhegeld als es die Grundsicherung mit 650 bis 750 Euro vorsieht. Allerdings ist die Zuschuss-Rente an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Das Ziel, so Arbeitsministerin Ursula von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort der Bundesregierung auf drohende Altersarmut lautet Zuschuss-Rente. Sie soll gewährleisten, dass nach einem arbeitsreichen Leben unter dem Strich mindestens 850 Euro Rente stehen, damit ein höheres Ruhegeld als es die Grundsicherung mit 650 bis 750 Euro vorsieht. Allerdings ist die Zuschuss-Rente an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. </p>
<p>Das Ziel, so Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gegenüber der „Zeit“: „Wer als Geringverdiener ein Leben lang gearbeitet hat, schaffe es oft nicht, eine eigene Rente zu verdienen, die über der Grundsicherung liegt. Er wird im Moment genauso behandelt wie jemand, der nie gearbeitet oder vorgesorgt hat. Das ist ungerecht, da müssen wir nachbessern.“ Die genauen Details werden im Rahmen des „Regierungsdialogs Rente“ abgesteckt, der gestern gestartet ist.</p>
<p>Nach aktuellen Informationen sollen jene Rentnerinnen und Rentner Anspruch auf einen Zuschuss haben, deren Alterseinkommen sich unterhalb des Grundsicherungsniveaus bewegt, sofern sie 45 Jahre im gesetzlichen Rentensystem waren, mindestens 35 Jahre Beiträge gezahlt (in der Anfangszeit übergangsweise 30 Jahre) und privat bzw. betrieblich vorgesorgt haben. Angerechnet werden die Schuljahre ab dem 17. Lebensjahr, die Ausbildung, das Studium, Krankheitszeiten sowie Zeiten der Arbeitslosigkeit und Schwangerschaft.</p>
<p>Für 2013 erwartet Ursula von der Leyen 15.000 bis 20.000 Berechtigte. Die Zahl steigt in den kommenden Jahren drastisch an, wird relativ schnell die Marke von 100.000 erreichen und im Jahr 2035 bei zwei Millionen liegen – zu drei Viertel Frauen, so die Prognose der Ministerin. Weitere Änderungen betreffen die Erwerbsminderungsrente, bei der die Zurechnungszeit angehoben werden soll, und den Hinzuverdienst von Rentnern.</p>
<p>Was die Sozialverbände und die Opposition von den Plänen halten, brachte der Chef der Grünen-Fraktion, Fritz Kuhn, gegenüber der „Rheinischen Post“ auf den Punkt: „Frau von der Leyen hat das Thema Altersarmut grandios vergeigt.“ Das Problem der Altersarmut lasse sich nicht mit einem Dialog und wenigen Reförmchen weglächeln. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles spricht von einer Mogelpackung und Linksparteichef Klaus Ernst fordert eine echte Untergrenze gegen Altersarmut. Für den DGB ist das Ziel, Armut im Alter zu vermeiden, mit den jetzigen Bedingungen klar verfehlt.</p>
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