Im kommenden Jahr bleibt der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung trotz Wirtschafts- und Finanzkrise unverändert bei 19,9 Prozent. In der knappschaftlichen Rentenversicherung stehen nach wie vor 26,4 Prozent zu Buche. “Das ist ein wichtiges Signal für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für Betriebe und Unternehmen“, erklärte Bundesminister Franz-Josef Jung. Bekannt gemacht wurde die Entscheidung, den Beitragssatz stabil zu halten, am 11. November 2009 durch die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.
Hintergrund: Eine Anpassung des Beitragssatzes in der allgemeinen Rentenversicherung ist nur dann vorgesehen, wenn die Nachhaltigkeitsrücklage bei einem unveränderten Beitragssatz zu sehr aus dem Lot geraten würde. Bezugspunkt ist jeweils eine Monatsausgabe der Rentenversicherung. Der Beitragssatz wird erst dann verändert, wenn die Rücklage die Ausgaben um das 1,5-fache übersteigt oder aber um das 0,2-fache unterschreitet. Mit Blick auf die Einnahmen und Ausgaben, die für das kommende Jahr prognostiziert werden, ist weder das eine noch das andere der Fall.
