Die Initiative „Altersvorsorge macht Schule“ verfolgte ein klares Ziel: Darüber zu informieren, wie private Altersvorsorge funktioniert, welche Möglichkeiten bestehen und worauf man achten sollte. Dazu arbeiten viele Kooperationspartner eng zusammen. Mit von der Partie sind der Deutschen-Volkshochschul-Verband – die VHS bieten entsprechende Kurse an –, der Verbraucherzentrale Bundesverband, der DGB, die Deutsche Rentenversicherung, die Bundesregierung und die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände.
Geboten werden Einstiegs- und Intensivkurse, jeweils betreut von Vorsorgeexperten, die unabhängig von Banken und Versicherungen die Grundlagen vermitteln. Der Einstiegskursus dauert 90 Minuten und konzentriert sich auf das Basiswissen. Teilnehmer der Intensivkurse tauchen in zwölf Unterrichtsstunden entsprechend tiefer in die Materie ein. Die Kosten werden bewusst niedrig gehalten. Während die intensive Schulung inklusive Arbeitsmaterialien maximal 20 Euro kostet, wird der Einstiegskursus von „Altersvorsorge macht Schule“ kostenlos angeboten. Ansprechpartner sind die Volkshochschulen.
Zusätzlich bietet die Initiative auf der eigenen Internetpräsenz viele Informationen rund um die private Rente. Dabei macht sie immer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, trotz geringen Einkommens ein paar Euro für das Alter zu sparen. „Kleinvieh macht auch Mist“, heißt es entsprechend in der jüngsten Pressemitteilung. Auch mit vergleichsweise wenig Geld könne vorgesorgt werden. Gerade bei Auszubildenden, die im Rahmen der Riester-Rente neben der Grundzulage in Höhe von 154 Euro einen 200 Euro Berufseinsteiger-Bonus erhalten, mache sich der Zinseszinseffekt im Laufe der Jahre deutlich bemerkbar. Wer auf Hartz-IV angewiesen oder Geringverdiener ist, kann schon mit 60 Euro jährlich seinen Anspruch auf die staatliche Förderung geltend machen.
