Immobilienfonds hatten bisher den Ruf solide und sicher zu sein.
Nachdem nun der Fonds der "Grundbesitz Invest" geschlossen wurde, haben viele Anleger mit Verunsicherung reagiert.
Aktienwerte werden täglich festgelegt. Dies ist bei Immobilien nicht möglich. Es besteht jedoch die
gesetzliche Verpflichtung für Fonds, mindesten einmal jährlich eine
Bewertung durch Sachverständige erstellen zu lassen.
Hierbei dient der ermittelte verkehrswert als Grundlage zur Ermittlung des Wertes der
Fondsanteile.
Der Verkaufswert von Immobileinfonds kann unter den Verkehrswert sinken, wenn z.B. Anleger Geld entziehen. Immobilienfonds, die größtenteils in deutsche
Immobilien investieren, bringen die Gefahr der
Fehlbewertung mit sich. Von solchen Fonds sollten sich Anleger möglichst trennen.